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In Kooperation mit der Deutsch Schweizerischen Gesellschaft für Sportrecht führte IDIS zwei Veranstaltungen durch, die sich mit dem Thema Gewaltprävention beschäftigten. Einzelheiten hier:
"Viele Vereine - Viel Gewalt?"
Nach der Präsentation der Ergebnisse einer Studie der IDIS zum Thema Gewaltbereitschaft wird in einer Podiumsdiskussion erörtert, ob die in Leipzig hinlänglich bekannte Problematik durch das Engagement von Redbull noch verstärkt wird. Diese Frage ist deshalb von besonderer Brisanz, weil die Abschaffung der 50+1 Regelung auf der Agenda von DFB und DFL stehen. Sollte diese Beschränkung tatsächlich fallen, ist der Weg für „Großinvestoren“ auch in anderen Regionen Sachsens und der gesamten Bundesrepublik offen. Insofern können wir in Leipzig derzeit gleichsam eine Pilotentwicklung verfolgen, die richtungsweisend für den zukünftigen kommerziellen Fußball ist. Ob diese Entwicklung – neben anderen Faktoren – zu einer Verschärfung der Gewaltproblematik führt und wie hierauf angemessen reagiert werden kann – diese und andere Fragen werden im Rahmen der Podiumsdiskussion erörtert.
info@plattform-sportrecht.de oder 0341/ 30 931 53
am 28. April 2009 um 16.30Uhr
Jugendhäuser, Schulen und Vereine müssen noch mehr Verantwortung für gewaltfreie Konfliktlösungen übernehmen. Zu diesem Ergebnis kamen am Dienstag die Teilnehmer des Workshops "Fußballfans statt Grobiane", der vom Institut für Deutsches und Internationales Sportrecht (IDIS) organisiert wurde. Bei der Veranstaltung im Sportgymnasium referierten Uwe Kilz, Polizeidirektor und Leiter der Prävention der Polizeidirektion aus Dresden sowie Dr. Stefan Remke, Polizeipsychologe der Polizeifachschule Leipzig. Diskutiert wurde neben der aktuellen Situation der Gewaltausschreitungen bei Fußballspielen im ostdeutschen Raum unter besonderer Beachtung der Probleme in Leipzig auch das Gewaltpräventionsprojekt der IDIS an Leipziger Schulen, in Vereinen und Verbänden, welches von dem Politikwissenschaftler Ronny Kauerhof geleitet wird. Rund 50 Leipziger Schüler und Vertreter von regionalen Fußballvereinen sowie Pädagogen aus Leipziger Jugendhäuser nahmen an der Veranstaltung teil.
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Der Politikwissenschaftler Ronny Kauerhof wird in dem Workshop auf die Auswirkungen der Gewalt bei Fußballspielen eingehen. Insbesondere sollen die Kinder die Möglichkeit haben, sich Gedanken über die Realität bei Fußballspielen machen zu können und die Möglichkeit erhalten, diese entfernt vom Stadion in Ruhe zu reflektieren. Als Kontrapunkt wird am Ende der Veranstaltung selbst Fußball gespielt.
Filmfest 11mm in Berlin (Webseite des Filmfests)
Anmeldung unter:
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