Stadionverbote im internationalen Vergleich


Gewaltausschreitungen bei Sport(groß)veranstaltungen, insbesondere im Fußball, sind ein internationales Problem. Zur Bekämpfung der Gewalt wird den Störern der Zugang zum Stadion verwehrt. Ob jedoch Stadionverbote in der jetzigen Praxis tatsächlich ein geeignetes Mittel sind, das Gewaltphänomen in den Griff zu bekommen, ist offen.

Das Institut für Deutsches und Internationales Sportrecht veranstaltete am 03.02.2012 in Leipzig eine internationale Konferenz zum Thema „Stadionverbote im internationalen Vergleich“. Die Tagung widmete sich der Analyse der Stadionverbotspraxis und deren Auswirkungen in verschiedenen europäischen Ländern. Vor dem Hintergrund der Europameisterschaft im Fußball 2012 in Polen und der Ukraine interessierte insbesondere die Frage, ob und wie die nationalen Stadionverbote bei europäischen Wettbewerben durchgesetzt werden. Im Hinblick darauf absolvierten wir folgendes

Programm:

08.45 Uhr Eintreffen der Teilnehmer

Begrüßung/Einführung
09:15 Uhr Dr. Sven Nagel, LL.M.Eur.
Vorstand IDIS, Rechtsanwalt, Leipzig

Länderberichte
09:30 Uhr Julien Van Belle - Belgien
Sekretär im Ministerium des Innern,
Generaldirektion Sicherheits- und Präventionspolitik,
Brüssel
10:15 Uhr Luca Ferrari – Italien
Rechtsanwalt, Padua
11:00 Uhr Kaffeepause
11:15 Uhr Peter Coenen - Niederlande
Jurist, LL.M., Universität Luzern
12:00 Uhr Claudius Schäfer - Schweiz
Geschäftsführer der Schweizer Fußball – Liga, Bern
12:45 Uhr Stehlunch
13.30 Uhr Hendrik Große Lefert - Deutschland
Sicherheitsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB),
Frankfurt/Main
14.15 Uhr Dr. Aliaksandr Danilevich - Ukraine/Russland
Rechtsanwalt, Minsk
15:00 Uhr Kaffeepause
15:15 Uhr Lukasz Wachowski - Polen
Jurist, Polnischer Fußballverband Rechtsabteilung, Warschau
16:00 Uhr Prof. Dr. Andrzej Szwarc - Polen
Adam–Mickiewicz-Universität, Poznan
Podiumsdiskussion
16:45 Uhr Friedrich Martens
FIFA Delegierter
Manager Competition Analysis, FIFA EWS
M.A. Economics, Cultural Sciences and Law, Zürich
17.15 Uhr Moderation: Herbert Fischer-Solms
Michael Gabriel (KOS)
Prof. Dr. Gunter Gebauer (Freie Universität Berlin)
Monika Lazar (MdB)
Dr. Rico Kauerhof (IDIS)
Schlusswort
18.15 Uhr Mirko Zebisch
Vorstand IDIS, Rechtsanwalt, Leipzig
Simultanübersetzung deutsch/englisch
ab 19:30 Uhr Geselliges Beisammensein - Selbstzahler