1. Leipziger Sportrechtstag

Datum: 21./22. September 2007
Ort: Bibliotheca Albertina und Villa Tillmanns – Leipzig

1. Leipziger Sportrechtstag

Der 1. Leipziger Sportrechtstag diente der Aufarbeitung aktueller Probleme auf dem Gebiet des Sportrechts. Er war für eine Erstveranstaltung überaus erfolgreich. An beiden Veranstaltungstagen wurde während der Podiumsdiskussion als auch in den Fachkreisen hitzig debattiert und leidenschaftlich Stellung bezogen. Den Referenten als auch den Besuchern war die Brisanz und Tragweite des Themas sehr bewusst.

Um Ihnen nachträglich einen kleinen Einblick in die Veranstaltung zu gewähren und Sie vielleicht beim kommenden Sportrechtstag als Gast oder Referent begrüßen zu dürfen haben wir eine kleine Übersicht über das Programm des 1. Leipziger Sportrechtstages, Impressionen und Meinungen in Wort und Bild zusammengestellt.

Plakat SRT 2007 (PDF)

Programm

Aufgrund der gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich der Bekämpfung des Dopings haben wir den Ablauf der Veranstaltung wie folgt geplant, insbesondere unter Berücksichtigung der zu dieser Zeit stattfindenden Straßenrad-Weltmeisterschaft in Stuttgart und der Einführung der Olympischen Jugendspiele:

Freitag, den 21.09.2007

16:30 Uhr Einlaß/Begrüßung
16:45 Uhr Podiumsdiskussion in der Bibliotheca Albertina zu „Aktuellen Fragen zum Doping im Sport“

Teilnehmer:

  • Herr Prof. Dr. Klaus Müller, Mitglied des Vorstandes der NADA und ehemaliger Leiter des Instituts für Dopinganalytik Kreischa
  • Herr Dr. Lars Holger Niese, Justitiar beim DOSB
  • Herr Dr. Winfried Nowack, Leiter OSP Leipzig
  • Herr Hajo Seppelt, ARD-Korrespondent
  • Herr Prof. Dr. Arnd Krüger, Universität Göttingen

Moderation: Winfried Wächter, LVZ

18:30 Uhr Feierliche Eröffnung des Instituts für Deutsches und Internationales Sportrecht in der Villa Tillmanns durch einen Vertreter der Stadt Leipzig sowie dem 1. Vorsitzenden des Vereins Herrn Dr. Rico Kauerhof

19:00 Uhr Geselliges Beisammensein

Zu dieser Veranstaltung haben wir Vertreter der Medien eingeladen. Erwartet werden darüber hinaus Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Sportverbände. Auch zahlreiche erfolgreiche Sportler haben ihr Kommen angekündigt.

Samstag, den 22.09.2007

Für den Samstag ist vorgesehen, die Veranstaltung durch Gespräche in Fachkreisen fortzusetzen.

09:30 bis 12:00 Uhr Thema „Sport und Doping“

Referenten:

  • Herr Prof Dr. Arnd Krüger zum Thema “Paradoxien des Dopings”
  • Herr Prof. Dr. Wolfgang Schild zum Thema “Doping und Strafrecht”
  • Herr PD Dr. Martin Nolte zum Thema „Dopingbekämpfung durch Arzneimittelrecht – zum jüngsten Anti-Doping-Gesetz der Bundesregierung“

Moderation: Dr. Sven Nagel, LL.M.EUR

14:00 bis 16:30 Uhr Thema „Sport und Gewalt“

Referenten:

  • Herr Prof. Dr. Wolfgang Schild zum Thema „Gewalt und Sport”
  • Herr PD Dr. R. Brinktrine zum Thema „Sportvereine als verantwortlicher Zweckveranlasser im Sinne des Gefahrenabwehrrechts? Zur Kostentragungspflicht von Sportvereinen für polizeiliche Gefahrenabwehrmaßnahmen zum Schutz von Sportveranstaltungen.
  • Herr Uwe Kilz, Polizeidirektor zum Thema „Sport und Gewalt; Blickpunkt Fußball in Ostdeutschland“

Moderation: Dr. Rico Kauerhof D.E.A.

Diese Veranstaltung findet in der Villa Tillmanns, dem Gästehaus der Universität Leipzig, welches sich in unmittelbarer Nähe des Bundesverwaltungsgerichts befindet, statt. Dort stehen den Podiumsmitgliedern und Referenten sowie deren Begleitern Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Medienecho

Der erste Leipziger Sportrechtstage traf in der lokalen und nationalen Presse auf ein breites Echo. Davon zeugen Veröffentlichungen in großen deutschen Tageszeitungen.

LVZ vom 18.09.2007

LVZ vom 22.09.2007

FAZ vom 24.09.2007

mdr vom 23.09.2007

Sport Echo 6. Ausgabe 7/2007, Interview mit Dr. Winfried Nowak, Leiter OSP Leipzig

Impressionen

Das war der 1. Leipziger Sportrechtstag. Am Freitag mit Podiumsdiskussion in der Bibliotheca Albertina sowie Empfang in der Villa Tillmanns und am Samstag die Fachkreise, ebenfalls in der Villa Tillmanns.

Podiumsdiskussion

Empfang

Fachkreis “Sport und Doping”

Fachkreis “Sport und Gewalt”


2. Leipziger Sportrechtstag

Datum: 24./25. Oktober 2008
Ort: BIO CITY LEIPZIG, Deutscher Platz 5, 04103 Leipzig

2. Leipziger Sportrechtstag

Den 2. Leipziger Sportrechtstag führten wir mit Unterstützung der Universität Leipzig und unter Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers des Innern Herrn Dr. Albrecht Buttolo durch.

Wir bedanken uns für die vielfältige Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung.

Programm (PDF)

Plakat SRT 2008 (PDF)

Programm

Podiumsdiskussion
Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 24.10.2008 um 17:00 Uhr, mit einer Podiumsdiskussion, anlässlich derer eine „Nachbetrachtung der Ereignisse bei den Olympischen Spielen in Peking“ stattfinden soll. Hierbei wird der Frage nachgegangen, wie Sport, Politik und Medien auf die sich zum jetzigen Zeitpunkt zum Teil bereits abzeichnenden Probleme reagiert haben. Insbesondere werden folgende Fragen erörtert:

Peking 2008 – Dopingsumpf oder „saubere Spiele“?
Peking 2008 – Ein politisch freier Raum?

Die Diskussion um die Auswirkungen der Olympischen Spiele auf den Sport, aber auch auf die politische Großwetterlage wird von führenden Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft geführt.

Hierzu haben wir eingeladen:

  • Prof. Dr. R. K. Müller, Ehemaliger Leiter des Instituts für Dopinganalytik und jetziges Vorstandsmitglied der NADA
  • Dr. Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes
  • Winfried Hermann, Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages
  • Prof. Dr. Gunter Gebauer, Professor für Philosophie an der FU Berlin und vormaliger Präsident der internationalen Philosophical Society for the Study of Sports
  • Jens Weinreich, freier Journalist (www.jensweinreich.de)
  • Leitung der Podiumsdiskussion durch Herbert Fischer – Solms, Deutschlandfunk

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit des Besuches einer Abendveranstaltung im Krystallpalast Variete´ Leipzig.

Fachkreise 

Am Samstag, den 25.10.08 findet der 2. Leipziger Sportrechtstag in zwei Arbeitskreisen seine Fortsetzung.

Arbeitskreis 1:
Am Vormittag (9.30Uhr – 11.30Uhr) wird folgende Frage erörtert:
„Herausforderungen der Verbände bei der Umsetzung des
WADA-Codes 2009“

Hierzu wird referieren
Prof. Dr. Ulrich Haas, Universität Zürich
Prof. Dr. Haas ist ein international anerkannter Sportrechtsexperte. Er war Mitglied der Redaktionskommission für den neuen WADA-Code. Darüber hinaus hat er im Auftrag der NADA die wichtigsten nationalen Rechts- und Verfahrensordnungen bezüglich der Umsetzung des NADA-Codes untersucht.

Mittagessen 11.30Uhr – 13.00Uhr
Arbeitskreis 2:
Am Nachmittag (13.00Uhr – 15.30Uhr) dreht sich die Veranstaltung um das „Deutsche Sportschiedsgericht“.
Zum Thema
„Perspektiven des Deutschen Sportschiedsgerichts“
wird referieren
Jens Bredow, Generalsekretär der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS)

Dr. Stephan Netzle, Rechtsanwalt Zürich und Richter am Internationalen Sportschiedsgericht (CAS) in Lausanne sowie Richter ad-hoc-Kammer des CAS bei den Olympischen Spielen in Peking

Das Programm können Sie auch als PDF zum Download abrufen:
Programm zum Sportrechtstag 2008

Impressionen

Das war der 2. Leipziger Sportrechtstag. Am Freitag mit Podiumsdiskussion und dem Empfangin in der Bio-City sowie den Arbeitskreisen am Samstag, ebenfalls in der Bio City.

Podiumsdiskussion

Empfang

Arbeitskreise am Samstag
„Herausforderungen der Verbände bei der Umsetzung des WADA-Codes 2009″

„Perspektiven des Deutschen Sportschiedsgerichts“


3. Leipziger Sportrechtstag

Datum: 6./7. November 2009
Ort: Bundesverwaltungsgericht / Hörsaalgebäude Universitätsstraße 7 – Leipzig

3. Leipziger Sportrechtstag

Der Sportrechtstag 2009 hatte einen erfolgreichen Verlauf. Wir bedanken uns bei allen Referenten, Sponsoren und insbesondere auch bei den zahlreichen Mitarbeitern und Helfern von IDIS. Die Ergebnisse des 3. Leipziger Sportrechtstages sind in einem Tagungsband zusammengefasst.

Programm (PDF)

Das Institut für Deutsches und Internationales Sportrecht (IDIS) führt den „3. Leipziger Sportrechtstag“ mit Unterstützung der Universität Leipzig durch. Die Veranstaltung findet am 06./07.11.2009 in Leipzig statt.

Programm und Themen:

Freitag, den 06.11.2009

Vor Beginn der Veranstaltung ist die Teilnahme an einer Führung durch das Bundesverwaltungsgericht ab 16.00 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig.

17.00 Uhr: Podiumsdiskussion im Bundesverwaltungsgericht
„Olympische Jugendspiele in Singapur 2010 –
Chance oder Gefahr?“

Diskutanten sind:

  • Hochrangiger Vertreter des IOC – zugesagt
  • Dr. Peter Danckert (Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages) – zugesagt
  • Prof. Helmut Digel (Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen) – zugesagt
  • Dr. Clemens Prokop (Vorsitzender des Deutschen Leichtathletik-Verbandes) – zugesagt
  • Prof. Dr. Martin Nolte (Professur für Sportrecht, Stiftungsprofessur der Deutschen Telekom AG an der Universität Kiel) – zugesagt
  • Ingo Weiss (Vorsitzender der Deutschen Sportjugend) – zugesagt

Leitung der Podiumsdiskussion:

  • Herbert Fischer-Solms (Deutschlandfunk) – zugesagt

ab 20.00 Uhr: Gesellige Runde im Krystallpalast Varieté –
Programm: „Very British“  Eine Anmeldung ist auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig.

Sonnabend, den 07.11.2009

Fortsetzung des „3. Leipziger Sportrechtstages“ in drei Arbeitskreisen zu nachfolgenden Themen:

ab 9.30 Uhr: Arbeitskreis 1:
„Kinder- und Jugendschutz aus zivilrechtlicher Sicht“,
Referent: Prof. Dr. Wolf-Dietrich Walker (Justus-Liebig-Universität Gießen) – zugesagt

ab 10:30 Uhr:    Arbeitskreis 2:
„Strafrechtliche Besonderheiten im Umgang mit minderjährigen Leistungssportlern“
Referent: Prof. Dr. Martin Heger (Humboldt-Universität zu Berlin) – zugesagt

ab 13.00 Uhr Arbeitskreis 3:   
„(Pädagogisches) Programm 
der Olympischen Jugendspiele 2010″,
Referentin: Sabine Krapf, Fachgebietsleiterin Olympische Spiele beim DOSB – zugesagt

ab 14.00 Uhr: Arbeitskreis 4: „Wirtschaftliche Auswirkungen der Olympischen Jugendspiele“ Referent: Prof. Dr. Wolfgang Maennig (Universität Hamburg) – zugesagt

Impressionen

Das war der 3. Leipziger Sportrechtstag. Am Freitag mit Podiumsdiskussion und dem Empfang im Bundesverwaltungsgericht sowie  den Arbeitskreisen am Samstag im Seminargebäude der Universität Leipzig.

Podiumsdiskussion

Arbeitskreise am Samstag


4. Leipziger Sportrechtstag

Datum: 12./13. November 2010
Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig (ZFL)

4. Leipziger Sportrechtstag

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referenten, Teilnehmern, Sponsoren und Unterstützern, die mit ihren verschiedenen unersetzlichen Beiträgen zum Gelingen des 4. Leipziger Sportrechtstages beigetragen haben.

Programm (PDF)

Das Institut für Deutsches und Internationales Sportrecht (IDIS) führte den „4. Leipziger Sportrechtstag“ mit Unterstützung der Universität Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum durch.

Programm und Themen:   Freitag, den 12.11.2010 (Saal)

16:45 Uhr Eröffnung / Grußworte
Intro, Dr. Sven Nagel (Vorstand IDIS)

17:00 Uhr Podiumsdiskussion
„Olympia 2018 in München – Eine Chance für Deutschland“

Dr. Christoph Bergner
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium

Stefan Bruckner

Direktor Marketing der Bewerbergesellschaft München 2018 GmbH

Prof. Dr. Gunter Gebauer
Philosophieprofessor, Freie Universität Berlin

Christian Schreiber

Mitglied des Beirates der Aktiven im DOSB

Stefan Kurz
Adidas AG
Head of Institutional Relations and Cooperations / Global Sports and Brand Relations


Moderation: Herbert Fischer-Solms – Deutschlandfunk

20:00 Uhr Abendveranstaltung im Krystallpalast-Variete

ILLUSIA – Spiegelkabinett der Illusionen –
Eine Garde der weltbesten Zauberer, Gedankenleser und Taschenspieler verblüffen Sie mit unglaublichen Darbietungen

Samstag, den 13.11.2010 (Seminarraum)

Arbeitskreise zum Thema 
„Rechtliche Fallstricke beim Sportsponsoring“

09:00 Uhr Come together
09:30 Uhr Begrüßung
Dr. Rico Kauerhof (Vorstand IDIS)
09:35 Uhr Sponsoringverträge in der (Rechts-)Praxis
Carolin Spindler, Senior Legal Counsel, Deutsche Telekom, Bonn
10:30 Uhr Kaffeepause
11:00 Uhr Strafrechtliche Grenzen des Sponsorings, insbesondere im Hospitalitybereich
Prof. Dr. Wolfgang Schild, Universität Bielefeld

12:00 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Steuerrechtliche Fragen beim Sportsponsoring
Dr. Axel Steiner, Regierungsdirektor, Stralsund,
Autor des Buches „Steuerrecht im Sport“
14:00 Uhr Kaffeepause
14:30 Uhr Förderung des Sports durch die öffentliche Hand. Ein Überblick anhand ausgewählter Probleme
Prof. Dr. Ralf Brinktrine, Universität Würzburg
15:30 Uhr Schlusswort
Mirko Zebisch (Vorstand IDIS)

Tagung im ZFL
Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig (am Naschmarkt)
Abendveranstaltung am Freitag – Krystallpalast
beschränktes Kartenkontingent
Magazingasse 4, 04109 Leipzig Programm und Themen:   Freitag, den 12.11.2010 (Saal)

16:45 Uhr Eröffnung / Grußworte
Intro, Dr. Sven Nagel (Vorstand IDIS)

17:00 Uhr Podiumsdiskussion
„Olympia 2018 in München – Eine Chance für Deutschland“

Dr. Christoph Bergner
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium

Stefan Bruckner

Direktor Marketing der Bewerbergesellschaft München 2018 GmbH

Prof. Dr. Gunter Gebauer
Philosophieprofessor, Freie Universität Berlin

Christian Schreiber

Mitglied des Beirates der Aktiven im DOSB

Stefan Kurz
Adidas AG
Head of Institutional Relations and Cooperations / Global Sports and Brand Relations


Moderation: Herbert Fischer-Solms – Deutschlandfunk

20:00 Uhr Abendveranstaltung im Krystallpalast-Variete

ILLUSIA – Spiegelkabinett der Illusionen –
Eine Garde der weltbesten Zauberer, Gedankenleser und Taschenspieler verblüffen Sie mit unglaublichen Darbietungen

Samstag, den 13.11.2010 (Seminarraum)

Arbeitskreise zum Thema 
„Rechtliche Fallstricke beim Sportsponsoring“

09:00 Uhr Come together
09:30 Uhr Begrüßung
Dr. Rico Kauerhof (Vorstand IDIS)
09:35 Uhr Sponsoringverträge in der (Rechts-)Praxis
Carolin Spindler, Senior Legal Counsel, Deutsche Telekom, Bonn
10:30 Uhr Kaffeepause
11:00 Uhr Strafrechtliche Grenzen des Sponsorings, insbesondere im Hospitalitybereich
Prof. Dr. Wolfgang Schild, Universität Bielefeld

12:00 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Steuerrechtliche Fragen beim Sportsponsoring
Dr. Axel Steiner, Regierungsdirektor, Stralsund,
Autor des Buches „Steuerrecht im Sport“
14:00 Uhr Kaffeepause
14:30 Uhr Förderung des Sports durch die öffentliche Hand. Ein Überblick anhand ausgewählter Probleme
Prof. Dr. Ralf Brinktrine, Universität Würzburg
15:30 Uhr Schlusswort
Mirko Zebisch (Vorstand IDIS)

Tagung im ZFL
Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig (am Naschmarkt)
Abendveranstaltung am Freitag – Krystallpalast
beschränktes Kartenkontingent
Magazingasse 4, 04109 Leipzig

Impressionen

Bitten klicken Sie auf die Links, um sich die Videos zum 4. Leipziger Sportrechtstag anzusehen!


5. Leipziger Sportrechtstag

Datum: 11./12. November 2011
Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig (ZFL)

5. Leipziger Sportrechtstag

Programm (PDF)

In diesem Jahr widmet sich der 5. Leipziger Sportrechtstag dem Thema „Sport und Medien“. Er wird eröffnet mit einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Sport als mediale Grundversorgung – Privater Luxus oder öffentlich-rechtliches Gebot?“.

Hier sollen das TV-Sponsoringverbot sowie die Meinungsverschiedenheiten um die Live-Übertragung von Sportgroßveranstaltungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (z. B. WM-Live-Übertragungsrechte der Leichtathletik in Daegu und Kauf der Champions-League-Rechte im Fußball) diskutiert werden.

Seine Fortsetzung findet der Sportrechtstag am Samstag, dem 12.11.2011 mit einer Fachtagung zum Thema
„Sport und Social Media“.

Zum Auftakt wird anhand des neuerlichen Urteils des EuGH, dem sog. „Murphy-Urteil“ dargestellt, welchen umfangreichen Veränderungen die Sportmedienlandschaft in letzter Zeit unterworfen war und weiterhin unterworfen ist. Sodann werden die praktischen Möglichkeiten der Social Media Vermarktung von Verbänden und Sportler und deren technische Umsetzung erörtert, um schließlich die rechtlichen Fettnäpfchen in diesem Zusammenhang zu beleuchten.

Das Institut für Deutsches und Internationales Sportrecht (IDIS) führt den „5. Leipziger Sportrechtstag“ mit Unterstützung der Universität Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum durch.

Programm und Themen:
Freitag, 11. November 2011 16:45 Uhr
Eröffnung / Grußworte Mirko Zebisch (Vorstand IDIS)

17:00 Uhr Podiumsdiskussion
Sport als mediale Grundversorgung – Privater Luxus oder öffentlich-rechtliches Gebot?

Reinhard Grindel, Mitglied Deutschen Bundestages,  Sportausschuss sowie Ausschuss für Kultur und Medien

Dr. Christa Thiel, Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes und Präsidentin des Deutschen Schwimmverbandes

Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler, Professor für Empirische Kommunikations- und Medienforschung an der Universität Leipzig

Sylvia Peuker, Leiterin der Sportredaktion des MDR

Claus Grewenig, Geschäftsführer des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V.

Moderation:
Herbert Fischer-Solms – Deutschlandfunk

19:30 Uhr Abendveranstaltung im Krystallpalast – Variete
MÄRCHENHAFT – Die Gebrüder Grimm im Varieté

Samstag, den 11. November 2011 (Seminarraum)

Arbeitskreise zum Thema – „Sport und Social Media

09:00 Uhr Come together

09:30 Uhr Begrüßung
Dr. Rico Kauerhof (Vorstand IDIS)

09:35 Uhr Praktische Möglichkeiten der Social Media Vermarktung von Verbänden und Sportlern
Mathias Ihle, Geschäftsführer, Makai-Europe GmbH

10:30 Uhr Kaffeepause

11:00 Uhr facebook & Co. Basics
Dimitriy Martyushev, Makai-Europe GmbH

12:00 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Entwicklung der Medienlandschaft im Sport, insbesondere im Bereich von Social Media
Prof. Dr. Harald Rau, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH Braunschweig/Wolfenbüttel)

14:00 Uhr Kaffeepause

14:30 Uhr Medienrechte und Social Media, Bestandsaufnahme und Ausblick
Dr. Sven Nagel, Rechtsanwalt und Vorstand IDIS

15:30 Uhr Schlusswort
Mirko Zebisch (Vorstand IDIS)

Tagung im ZFL
Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig (am Naschmarkt)
Abendveranstaltung am Freitag – Krystallpalast
beschränktes Kartenkontingent
Magazingasse 4, 04109 Leipzig

Impressionen


6. Leipziger Sportrechtstag

Datum: 16. November 2012
Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig (ZFL)

6. Leipziger Sportrechtstag

Programm (PDF)

Der 6. Leipziger Sportrechtstag ist Geschichte. Wir bedanken uns bei den Referenten, Sponsoren, Helfern, kurzum: bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Zudem freuen wir uns, dass der 6. SRT einen großen Anklang gefunden hat und in den Fachkreisen ca. 40 sowie in der Podiumsdiskussion über 150 Teilnehmer verzeichnet werden konnten. Hierfür herzlichen Dank! Die interessanten Referate sowie die anregenden Diskussionen zu den einzelnen Themen in den Fachkreisen werden wir ebenso in Erinnerung behalten wie die erstklassig besetzte und kurzweilige Posdiumsdiskussion.

Zum Inhalt: Nach den olympischen Spielen in London 2012 war sie wieder allgegenwärtig: Die Diskussion um die Leistungsfähigkeit des Deutschen Spitzensports. Während die Schwimmer erstmals seit 1932 ohne Medaille geblieben waren, hatten sich die Leichtathleten aus ihrem „Tief von Peking“ befreit. Die Vielseitigkeitsreiter hatten ebenso überzeugt wie die Ruderer und die Beachvolleyballer; überwiegend Enttäuschung war in den Gesichtern der Schützen, Kampfsportler, Gewichtheber zu erkennen gewesen.

Schon fast traditionell stellte sich nach Abschluss der Olympischen Spiele die Frage, ob im Hinblick auf das olympische Gedankengut der Medaillenspiegel einziger Maßstab für einen „erfolgreichen Sport“ sein kann. Ist es nicht viel wichtiger, dass die positiven Effekte des Sports und der olympischen Bewegung die Gesellschaft dauerhaft verändern, beeinflussen, positiv gestalten? Hierbei müssen der Spitzensport und der Breitensport Hand in Hand gehen und über die Verzahnung dieser beiden Elemente die Essenz der Olympischen Sportbewegung in die Gesellschaft getragen werden. Als Schlagwörter hört man hier oft: Integration durch Sport und Wertevermittlung durch Sport, wobei als Werte selbstverständlich positive Werte wie Fairness, Rücksichtnahme, Teamfähigkeit aber auch Ehrgeiz und Zielstrebigkeit kolportiert werden. Vor diesem Hintergrund war die olympische Berichterstattung auch von der Beziehung Nadja Drygallas zu ihrem der NPD angehörigen Freund Michael Fischer und damit von der Frage geprägt, inwieweit Sportler in ihrer moralischen und politischen Einstellung an bestimmte Werte gebunden sind. Gleichzeitig wurde in der Öffentlichkeit erörtert, ob und wie der Sport mit seiner gesamten Struktur auf derartige Situationen reagieren kann, wenn Derartiges überhaupt in seinen Aufgabenbereich fällt.

Der 6. Leipziger Sportrechtstag beschäftigte sich mit der Frage, ob die Verwaltungs- und Organisationsstrukturen im deutschen Sport der Bewältigung des Spagats zwischen Erbringung von Spitzenleistungen, Förderung des Breitensports und Erfüllung der dem Sport darüber hinaus gesellschaftlich zugewiesenen Aufgaben gewachsen ist.

Podiumsdiskussion
Bei der kritischen Analyse des Sports müssen sich dessen Protagonisten einerseits die Frage gefallen lassen, ob sie sowohl auf der Ebene der Verwaltung als auch auf derjenigen der Trainer und Sportler effektiv, effizient und letztlich erfolgreich arbeiten. Auf der anderen Seite soll der Sport die Werte der Gesellschaft widerspiegeln und ebendiese positiv beeinflussen. Hierzu gehört es, dass die Sportverwaltung selbst demokratisch organisiert ist, transparent arbeitet und diejenigen Werte, die sie in die Gesellschaft tragen soll, in ihrem eigenen System hochhält.

Kurzum: Das Modell des deutschen Sports stand auf dem Prüfstand!

Fachkreise
Im Rahmen der Fachkreise standen die Organisations- und Verwaltungsstrukturen des professionellen Fußballs im Mittelpunkt. Bekanntermaßen ist der Professionalisierungs- und damit der Verrechtlichungsgrad in diesem Bereich stark ausgeprägt. Gleichzeitig verzeichnet die Sportart Fußball außerhalb des Spitzenbereichs einen enormen Zulauf im Amateurbereich. Damit ist sie als Modell zur Analyse der Frage geradezu ideal, ob die Organisationsstrukturen in den Verbänden, Vereinen und Zuschauern bzw. Fans dem oben beschriebenen Wandel gewachsen sind.

Analyse der Vereinsstrukturen als Voraussetzung einer effektiven Club Governance im deutschen Profifußball
Prof. Dr. Gregor Hovemann, Dr. Joachim Lammert und Sandy Adam, Universität Leipzig, Professur für Sportökonomie und Sportmanagement

Die beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung im deutschen Profifußball und die steigenden Ansprüche der Zuschauer und Medien werfen die Frage auf, ob die Vereinsstrukturen von professionellen Fußballklubs sich in gleichem Maße weiter entwickelt haben und den aktuellen Herausforderungen gerecht werden. Professionelle Organisations- und Führungsstrukturen sowie die regelmäßige Kontrolle und Steuerung der Managementhandlungen erscheinen in diesem Kontext zwingend erforderlich – kurz: ein wirkungsvolles Corporate Governance-System. In diesem Kontext war die zentrale Zielstellung der vorliegenden empirischen Untersuchung von Satzungen professioneller Fußballvereine, den Status Quo der Organisations- und Führungsstrukturen sowie der Kontroll- und Steuerungsmechanismen der eingetragenen Vereine im deutschen Profifußball zu erheben und in den genannten Kontext kritisch einzuordnen.

Verbandsbezogene und klubbezogene Vorkehrungen zur Umsetzung einer Good Governance im deutschen Profifußball
Christian Müller, Geschäftsführer SG Dynamo Dresden und ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für Finanzen und Lizenzierung

Um die Voraussetzungen für eine weitergehende Professionalisierung des deutschen Profifußballs zu schaffen, wurde im Jahr 2000 durch den DFB die sogenannte Strukturreform der Bundesliga verabschiedet mit der Folge, dass seit Beginn der Spielzeit 2001/02 der Lizenzfußball in Deutschland ein Stück weit losgelöst vom DFB verselbständigt ist. Außerdem wurden im Rahmen der Lizenzierungsordnung mehrere Mindestvorgaben für die Satzungen von Fußballvereinen verankert, die die teilnehmenden Bundesligisten erfüllen müssen bzw. sollen. Der Vortrag von Christian Müller widmete sich der Darstellung dieser verbandsbezogenen und klubbezogenen Vorkehrungen zur Verwirklichung einer effektiven Corporate Governance im deutschen Profifußball von Seiten des verantwortlichen Verbandes bzw. des verantwortlichen Ligaorganisators.

Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten einer Good Governance
Dr. Thilo Pachmann, Zürich
Rechtsanwalt, Vizepräsident Schweizerischer Judo & Ju-Jitsu Verband

Denjenigen Gestaltungsmöglichkeiten, die im Hinblick auf eine Good Governance ökonomisch sinnvoll erscheinen, sind rechtliche Grenzen gesetzt. Diese finden sich nicht nur in den Verbandsregularien des DFB und der DFL, sondern überschreiten die relativ beschränkungsfreie Ebene des einfachen Zivilrechts. Komplexe Strukturen des Europarechts, des Verfassungsrechts, des Kartellrechts aber auch des Vereinsrechts- und des Gesellschaftsrechts müssen beachtet werden. Der Vortrag analysierte diese Grenzen und zeigt Gestaltungsspielräume auf.

Hintergründe, Maßnahmen und Perspektiven der europäischen Entwicklung einer Supporters‘ Governance
Antonia Hagemann, Head of European Development, Supporters Direct

Während im deutschen Profifußball vereinsgeführte und damit anhängerbasierte Strukturen die Regel sind, werden Fußballklubs in vielen anderen europäischen Ländern als Unternehmen geführt, die sich maßgeblich im Eigentum von einzelnen Personen oder von mehreren Investoren befinden. Da die Interessen der Anhänger und die der Eigentümer häufig im Widerspruch zueinander stehen, haben sich dort Governance Strukturen abseits der eigentlichen Unternehmen gebildet, die in Form von Supporters Trusts die Unternehmensführung im Interesse der Anhängerschaft überwachen. Der Vortrag von Antonia Hagemann beschrieb die Hintergründe für diese Entwicklung, ging auf relevante Maßnahmen ein und erläuterte die europäische Dimension dieser Entwicklung.

Medienecho

Drohender Trainermangel im Spitzensport!
(Sendung Sport im Osten vom 17.11.2012 um 16.30 Uhr suchen und obigen Beitrag auswählen!))

FAZ am 19.11.2012

lvz-17-11-12

lvz-14-11-12

Impressionen